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Schulbeitrag

Die Rudolf Steiner Schule Salzburg ist eine freie zivilgesellschaftliche Initiative, die von engagierten Menschen getragen wird. Die Finanzierung ist eine große Herausforderung, da die Eltern 70% der Kosten aufbringen müssen – der Staat trägt nur 30% bei. Mit vereinten Kräften aller Beteiligten kann das aber gelingen, wie wir seit mehr als drei Jahrzehnten gezeigt haben. Wir verstehen uns als Solidargemeinschaft – unsere Beitragsordnung berücksichtigt daher durch eine soziale Staffelung die unterschiedlichen finanziellen Möglichkeiten der Familien.

Schulbeiträge an der Rudolf Steiner Schule


Die Einordnung in die Beitragstabelle erfolgt in Form einer jährlichen Selbsteinstufung und nicht mehr standardmäßig in einem jährlichen Beitragsgespräch. Wenn Sie Hilfe bei der Einstufung benötigen, stehen wir Ihnen weiterhin in einem Beitragsgespräch zur Verfügung.

Zum Verständnis der Finanzierung unseres Haushaltes, die Finanzierung beruht auf drei Säulen:

 

1. staatliche Subventionen,

2. Spenden / Zuwendungen und

3. Elternbeiträge und Gebühren (Mitgliedsgebühr, Anmeldegebühren und Grundausstattung).

 

Die 1. Säule der öffentlichen Zuwendungen / Subventionen nimmt seit einigen Jahren faktisch ab, da durch Umverteilungen in den öffentlichen Haushalten und durch zu geringe Steigerungen der Subventionen bei uns weniger ankommt. Durch die aktuelle Gesetzgebung im Bereich der Schulfinanzierung sind wir auf Ansuchen um freiwillige Zuschüsse angewiesen, haben also kaum Rechtsanspruch darauf und werden gegenüber konfessionellen freien Trägern ungleich behandelt, da diese laut Gesetz Anspruch auf Finanzierung der Personalkosten plus Sachkostenzuschüsse haben.

Die faktischen Mindereinnahmen müssen wir durch weitere Kosteneinsparungen und zusätzliche Spenden versuchen auszugleichen.

 

Die 2. Säule unserer Finanzierung betrifft die Aktivitäten und Spenden, die von Ihnen und Dritten aufgebracht werden. Wir sind hier im Bereich, indem die Bazare, Flohmärkte und weitere Elternaktivitäten stattfinden und deren Ergebnisse an die Waldorfgemeinschaft gespendet werden. Dem gebührt mehr Dank als auszusprechen möglich ist. Des Weiteren sind wir auf weitere freiwillige, finanzielle Spenden angewiesen.  

Hierzu ist es nötig, eine gemeinsame Anstrengung zur kontinuierlichen Lukration von Spendenzusagen in ausreichenden Höhe zu erreichen.

 

Die 3. Säule der Elternbeiträge ist die Säule über die, die bis dahin nicht gedeckten Kosten im Haushalt aufgebracht werden müssen. Auf diese Säule bezieht sich die Beitragsordnung.
Unseren eigenen Wertvorstellungen gemäß haben wir die Beitragsordnung solidarisch gestaltet. Die Solidargemeinschaft der Schule und Kindergärten ist verpflichtet, die anderweitig nicht gedeckten Kosten durch entsprechende Beiträge zu leisten.

Da die finanzielle Leistungsfähigkeit der betragsleistenden Haushalte sehr unterschiedlich ist, haben wir uns ein solidarisches Beitragssystem gegeben, in der gemessen am jeweiligen Einkommen die Beitragshöhe festgelegt wird. Dazu haben wir die Unter- und die Obergrenze in der Beitragstabelle im letzten Frühjahr neu festgelegt - erweitert. Innerhalb der Grenzen haben wir eine Staffelung abhängig von der Höhe:

1. des Einkommens,

2. der Anzahl der im Haushalt lebenden Kinder und

3. der Anzahl der Kinder davon, die unsere Einrichtungen besuchen.

Damit die Kalkulation der Einnahmen mittels Beiträge aufgeht, ist es nötig, dass diejenigen Kinder, deren Schulbeiträge nicht kostendeckend sind von den finanziell besser gestellten Haushalten mitfinanziert werden.

In der Ermittlung des Beitrages geht es nicht um die Frage, wieviel Sie als Beitragszahler bereit sind zu zahlen, sondern darum, einen entsprechend der Beitragsordnung festgelegten Beitrag zu leisten. Die Frage der grundsätzlichen Zahlungsbereitschaft haben Sie mit der Anmeldung entschieden. Es geht also bei der Beitragsermittlung nicht um Verhandlungsgeschick oder Ähnliches, sondern um eine ehrliche Einordnung in unsere Beitragssystematik zur Deckung der real existierenden Kosten. Da wir selbstverständlich als Waldorfeinrichtung keine monetäre Gewinnerzielungsabsicht haben, handeln wir rein kostendeckend nach kaufmännischen Grundsätzen.

Um zu einer sozial-gleichwertigen Vergleichbarkeit zwischen Angestellteneinkommen und Selbständigen / Unternehmern zu gelangen, sind daher bei der Berechnung des monatlichen Einkommens einige Besonderheiten zu beachten.
In keiner Weise ist es für die Solidargemeinschaft von Belang, wieviel dem Finanzamt unterm Strich gemeldet wird. In dieser Summe sind Steuerpauschalen, ggf. Abschreibungen für Investitionen etc., ggf. Gewinne und Verluste usw. mit aufgerechnet. Da wir keinen Anteil am möglichen Vermögensaufbau oder –abbau haben wollen und auch nicht die persönliche Gestaltung von Lebensverhältnissen solidarisiert werden kann, gilt es eine vergleichbare Berechnungsbasis zu Grunde zu legen - oder anders ausgedrückt: Wieviel Vermögen jemand hat, hinzugewinnt oder verliert, geht uns nichts an.

Es gilt also das private Haushaltseinkommen nach Abzug der persönlichen Steuern und gesetzlichen Krankenversicherungsbeiträge zu ermitteln, bei Selbständigen / Unternehmern die zu versteuernden Entnahmen, incl. Boni, ggf. Dienstfahrzeugnutzungsanteilen, Gewinnausschüttungen etc. Hinzu kommen alle weiteren privaten Nettoeinnahmen aus Vermietung und Verpachtung, sonstigen Vermögenswerten und Alimente (- sowohl zu leistende wie zu empfangende). In Einzelfällen behält sich der Verein vor, stichprobenartig die Angaben mittels Nachweis zu prüfen. Ändern sich die Einkommensverhältnisse in relevanter Höhe, sollten Sie dies mittels eines Selbstauskunftsbogens mitteilen. Ihr Beitrag wird dann umgehend angepasst.

Selbstverständlich steht es Ihnen frei keine Angaben zu machen, wenn Sie bereit sind, den jeweiligen Höchstbeitrag zu zahlen. Auch nehmen wir gerne über den zu leistenden Regelbeitrag noch auf freiwilliger Basis Spenden entgegen.

Jeder, der dem Höchstbeitrag gegenüber eine Verringerung des finanziellen Regelbeitrags in Anspruch nehmen möchte, ist verpflichtet, plausibel nachvollziehbare Angaben zum Monats- / Jahreseinkommen zu machen.

Sollten Sie aus einer finanziellen Notlage für eine absehbare Zeit nicht die ermittelten Regelbeiträge leisten können und im häuslichen Umfeld keine Hilfe in Anspruch nehmen können, besteht die Möglichkeit bei uns um einen Zuschuss zum monatlichen Regelbeitrag aus dem Solidarfonds anzusuchen. Bei Gewährung eines Zuschusses aus dem Solidarfonds, wird der ermittelte Regelbeitrag durch einen Zuschuss aus dem Solidarfonds aufgefüllt. Ein Zuschuss aus dem Solidarfonds wird jeweils temporär gewährt und kann auf Antrag verlängert werden.

Sollte kein Zuschuss gewährt werden können, besteht darüber hinaus für länger als ein Jahr bestehende Verträge die Möglichkeit, um eine Beitragsstundung anzusuchen.

Harald Walter-Arndt, Geschäftsführung

Tag der offenen Tür - Elektrizitätsversuch

Mitgliedschaft im Waldorfbildungsverein Salzburg

Alle Eltern sind Mitglieder des Waldorfbildungsvereins Salzburg und somit Teil der Trägerschaft der Schule. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt € 36,--.

Anmeldegebühr und Grundausstattungsbeitrag

Die Anmeldung ist erst nach Bezahlung der Anmeldegebühr in Höhe von € 190,-- gültig.

Der Grundausstattungsbeitrag ist ein einmaliger Beitrag in Höhe von € 780,-- beim Schuleintritt des Kindes.
Er kann zur Gänze sofort beziehungsweise in zwei oder vier halbjährlichen Raten bezahlt werden. Der Grundausstattungsbeitrag dient notwendigen Investitionen und der Instandhaltung der Schulgebäude.

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